Auf dieser Seite werden alle möglichen Elemente, welche im Gleisbild auftauchen, sowie deren Bedienung erklärt.
Für viele Bedienhandlungen ist im Funktionsblock eine Taste zu drücken. Dieser befindet sich unter der Menüleiste.
Um die Suche zu vereinfachen wird jeweils die Feldfarbe mit angegebene, da jede Beschriftung jeweils nur einmal vorhanden ist, kann die jeweilige Funktion auch ohne gefunden werden.
An einer Weiche besteht die Möglichkeit, das Gleis zu wechseln. Eine Weiche ist entweder nach links oder nach rechts gestellt. An einem kleinen weißen Leuchtmelder im Gleis ist die Stellung erkennbar. Die hier abgebildete Weiche ist beispielsweise nach links (oder auch auf Geradeausfahrt) gestellt.
Wird eine Fahrstraße eingestellt, wird die Weiche, falls erforderlich, automatisch umgestellt.
Zur Manuellen Umschaltung: grauen Button der Weiche betätigen -> im blauen Feld den Button "Weiche" betätigen.
Ein Signal zeigt dem Lokführer an, ob er den nachfolgenden Gleisabschnitt befahren darf. In der Grundstellung zeigt ein Signal „Halt“, was an einem roten Licht erkennbar ist.
Zum Einstellen einer Fahrstrasse: Roter Button des ersten Signals betätigen -> Roter Button des zweiten Signals betätigen
Zum Löschen einer Fahrstrasse: Roter Button des ersten oder zweiten Signals betätigen -> Im grünen Feld Button "FS auflösen" betätigen.
Hat ein Signal wie auf dem Bild vier zusätzliche kleine Leuchten können Fahrstrassen gespeichert werden, d.h. wird eine Fahrstrasse über ein bereits durch einen Zug oder eine andere Fahrstrasse belegtes Gleis gelegt wird die Fahrstrasse gespeichert, bis der Weg frei ist und läuft anschliessend automatisch ein. Solange sich eine Fahrstrasse im Speicher befindet blinken am Start- und Endsignal ein gelbes Licht.
Zum Löschen einer gespeicherten Fahrstrasse: Roter Button des ersten oder zweiten Signals betätigen -> Im grünen Feld Button "SP löschen" betätigen.
Es gibt zwei Arten von Auto-Fahrstrassen (AutoFS): Die AutoFS rot und die AutoFS grün. Die Farbe ist jeweils mit der Grundstellung gleich zu setzen.
Ist eine AutoFS für ein Signal aktiviert ist dies durch ein blaues Licht gekennzeichnet, wobei die Leuchte bei einer AutoFS grün heller leuchtet.
Einstellen aller möglichen AutoFS: Rechts vom Funtkionsblock den Button "Alle AutoFS ein" betätigen Um-, ein- oder ausschalten einer einzelnen AutoFS: Im grünen Funktionsblockwählen zwischen den Buttons "Auto FS grün", "Auto FS rot" und "Auto FS aus"
Mit der Umfahrgruppentaste, abgekürzt UFGT, ist es möglich, eine Fahrstraße zwischen zwei Signalen auch über einen anderen als den gewohnten Weg einzustellen. Dies kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn im normalen Fahrweg eine Weiche gestört ist. Fahrstraßen zu Ausfahrten sind auf diese Weise nicht möglich.
Zur Einstellung einer Umfahrstraße sind alle zu befahrenen Weichen manuell (mit dem Knopf „Weiche“) in die richtige Lage zu bringen. Anschließend wird die UFGT gedrückt. Die Taste blinkt nun 5 Sekunden lang. Innerhalb dieser Zeitspanne müssen wie gewohnt das Start- und Zielsignal der Fahrstraße bedient werden. Nun wird die Fahrstraße dem zuvor manuell eingestellten Fahrweg folgen.
Um Umfahrstrasse einzustellen: Alle Weichen in die richtige Lage bringen. Im grünen Feld Button "UFGT" betätigen -> innerhalb 5 Sekunden Start- und Zielsignal bedienen.
Schutzsignale (erstes Bild) dienen dazu Rangierfahrstrassen zu erlauben. Bei diesen Fahrstrassen fahren die Züge mit verminderter Geschwindigkeit und auf Sicht. Somit dürfen sie auch in besetzte Gleise einfahren. Bei Hauptsperrsignalen handelt es sich um Hauptsignale mit integriertem Schutzsignal.
Um Rangierfahrstrassen zu stellen: Grauer oder roter Button am ersten Signal betätigen -> Grauer oder roter Button am zweiten Signal betätigen. Um eine Rangierfahrstrasse zu erhalten muss mindesten ein grauer Button betätigt worden sein. Um Hauptsperr- und Schutzsignale manuell um zu stellen: Grauer Button des Signals betätigen -> Im grünen Feld den Button "Sh" betätigen.
Besitzt das Stellwerk keine Schutzsignale, können Rangierfahrten mit ganz normalen Fahrstraßen oder mit gesonderten Rangierfahrstraßen durchgeführt werden. Lediglich zur Einfahrt in ein besetztes Gleis ist immer eine Rangierfahrstraße erforderlich. Um eine Rangierfahrstraße einzustellen, muss man das letzte Signal vor dem besetzten Gleis in den Rangiermodus bringen. Hierzu betätigt man erst die Taste des Startsignals und dann die Taste „Rf“. Nun wird am Startsignal ein roter Streifen blinken. Nun stellt man die Fahrstraße mittels normaler Bedienung, also erst Startsignal und dann Zielsignal, ein. Ist alles richtig verlaufen, so erscheint eine Fahrstraße und der rot blinkende Balken wechselt zu einem türkisen Standbalken. Sollte das Start- oder Zielsignal oder eine im Fahrweg liegende Weiche gestört sein, so funktioniert auch die Rangierfahrstraße nicht! Alternativ muss hier das Ersatzsignal angeschaltet oder auf Befehl weiterfahren gefahren werden. Ferner können Rangierfahrstraßen keine andere Fahrstraße kreuzen oder gespeichert werden.
Um Rangierfahrstrassen mit "Rf" zu schalten: Roter Button des Startsignals betätigen -> Im grünen Feld Button "Rf" betätigen. Roter Button des Startsignals betätigen -> Roter Button des Zielsignals betätigen.
Zugdeckungssignale teilen ein Gleis in zwei Teile ein. In jedem dieser Teile darf sich jeweils ein Zug befinden. Stellt man eine Fahrstrasse zwischen zwei Signalen die über das Zugdeckungssignal verlaufen läuft die Fahrstrasse wie folgt ein:
Fahrstrassen müssen immer bis zum nächsten Signal gestellt werden.
Um Zugdeckungssignale umzuschalten: Grauer Button des Zugdeckungssignals betätigen -> Im grünen Feld Button "Sh" betätigen.
Hin und wieder sind unsere Signale leider auch mal gestört. Bei einer Störung sind beide Hauptlichter (Rot und Grün) aus oder aber auch an - das kann man bei einer Störung nie so genau sagen. Jedenfalls wird kein Zug an einem gestörten Signal vorbeifahren.
Dafür bieten die Signale das Signalbild „Ersatzsignal“ (ErsGT). Ersatzsignal erlaubt die Vorbeifahrt eines Zuges „auf Sicht“, d.h. der Zug darf nach dem Signal ganz langsam fahren (max. 40 km/h). Ersatzsignal ist immer dann sinnvoll, wenn ein Signal eine Störung hat und deshalb keine Fahrstraße geschaltet werden kann. Der Fahrdienstleister (der Spieler - Sie!) ist dafür verantwortlich, dass nach dem Signal alles sicher ist für den Zug, d.h. alle Weichen richtig gestellt sind und kein Zug die Strecke blockiert oder kreuzt. Nachdem ein Zug das Ersatzsignal zeigende Signal passiert hat, wird das Signal wieder auf Rot geschaltet - war es defekt, zeigt es zwar auf dem Gleisbild Rot, ist es aber nicht. Der nächste Zug wird sich dann schon melden.
Ein Zug fährt nach Ersatzsignal in der Regel bis zum nächsten Signal maximal 40 km/h. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung kann aber auch schon vorher enden, wenn der Erbauer des Stellwerks eine entsprechende Funktion eingebaut hat.
Zum Schalten eines Signals auf Ersatzsignal muss man zuerst den Knopf am Signal und danach die Taste „ErsGT“ (Ersatzsignal-Gruppentaste) am oberen Rand des Gleisbilds drücken. Das Signal muss vorher Rot gewesen sein. Ein eingeschaltetes Ersatzsignal erkennt man am weißen Licht am Signal unterhalb des rot/grün Ovals. Defekte Signale lassen sich manchmal auch auf Ersatzsignal schalten. Nochmaliges Drücken schaltet Ersatzsignal ab und das Signal wieder auf Rot, sofern es funktioniert. Ist es noch defekt, wird der nächste Zug es garantiert wieder melden.
Da Ersatzsignal eine zählwerkspflichtige Hilfsbedienung ist, wird bei jeder Bedienung von ErsGT mit einem Signal das Zählwerk rechts im schwarzen Block um eine Stelle weiterspringen. Mehr zu Ersatzsignal bei stellwerke.de.
Um Ersatzsignal zu schalten: Roter Button des Signals betätigen -> Im grünen Feld Button "ERSGT" betätigen. Wiederholen der Schritte schaltet "Ersatzsignal" wieder aus
Bahnsteige werden meist mit grauen, selten auch blauen Markierungen gekennzeichnet. Dabei muss die Markierung nicht umbedingt mit der wirklichen Bahnsteiglänge übereinstimmen und leicht längere Züge können immer noch Platz finden (Zudem können einzelne Wagen auch abgeschlossen mitgeführt werden).
Ein Zug ist erst zu lang für ein Gleis, wenn nach dem halten das hintere Signal überragt wird und ein planmässiges Wenden nicht mehr möglich ist, oder wenn durch eine blockierte Weiche eine andere Fahrstrasse nicht einlaufen kann.
Kreuzungen können auf einer oder auf zwei Ebenen ausgeführt sein.
Bei Ersterer (links im Bild) blockiert das eine Gleis bei angelegter Fahrstrasse das andere, womit nur ein Zug aufs mal diese befahren kann.
Bei Zweiterer (rechts im Bild) kann es sich um eine Brücke, eine Unterführung oder ähnliches handeln. Dabei behindern sich die Fahrstrassen nicht und auf jedem Gleis kann je ein Zug gleichzeitig fahren.
Bahnübergänge stellen Kreuzungen mit Fusswegen oder Strassen auf der gleichen Ebene mit dem Gleis dar. Es gibt drei Arten von Bahnübergängen:
Um normale Bahnübergänge zu schliessen, bzw. Anrufschranken zu öffnen: Grauer Button der Schranke betätigen -> Im schwarzen Feld den Button "Bü" betätigen
Akzeptoren sind besonders auf eingleisigen Einfahrten oder bei im Regelbetrieb nicht verwendeten Einfahrten zu finden.
Mit Akzeptoren kann Zügen die Einfahrt in das Stellwerk erlaubt oder verweigern werden. Bei Ablehnung wird nach einiger Zeit eine erneute Einfahrtsanfrage gestellt.
Um eine Einfahrt zu erlauben: Roten Button des Akzeptors betätigen -> Im gelben Feld den Button "annehmen" betätigen. Um eine Einfahrt zu verweigern: Roten Button des Akzeptors betätigen -> Im gelben Feld den Button "löschen" betätigen.
Displays sind diese netten schwarzen LED-Anzeigen hier im Sim und haben verschiedene Einsatzmöglichkeiten:

Ein Zug-Display zeigt die Zugnummer des aktuell am Bahnsteiggleis stehenden Zuges an. Sie können aber auch auf freier Strecke oder an Einfahrten eingebaut sein. Die Anzeige der Zugnummer erfolgt in roten Ziffern. Die Zug-Displays haben eine Nachwirkzeit von bis zu ca. 5 Sekunden, d.h. auch wenn der Zug den betreffenden Abschnitt oder das Bahnsteiggleis bereits geräumt hat, werden die Daten noch angezeigt. Befährt innerhalb dieser Zeit bereits ein neuer Zug den Abschnitt / das Bahnsteiggleis, so aktualisiert sich das Display automatisch.

Die StiTz-Displays sind grundsätzlich nur im „online vernetzt“-Modus aktiv. In der Übungsumgebung oder der Downloadversion sind sie ausgeblendet, da sie in diesen Modi keine Funktion haben.
Ein StiTz-Display kann entweder die Rufnummer des Regionskonferenzraums oder die Nummer des Nachbarstellwerks anzeigen. Hier ist auf die Beschriftung zu achten. Während ein StiTz-Display mit Regionsraumnummer immer leuchtet, zeigt ein StiTz-Display mit direkt verbundenen Nachbarstellwerk nur die Nummer des Nachbarn an, wenn der Nachbar-Fdl ein Spieler mit einem aktiven StiTz-Account spielt. Möchte man nun diesen Spieler über das StiTz in seinem Stellwerk anrufen, so wählt man einfach die dort angezeigte Rufnummer. Es wird immer die Rufnummer des Stellwerks angegeben in der aktuell gespielten Instanz. Nummern im StiTz-Display werden immer in Gelb angezeigt.

Die Gruppentasten können nur zusammen mit einer Display-Taste bedient werden und haben zwei Funktionen:
Wird die Taste „Dsp löschen“ mit einer Zug-Displaytaste bedient, wird der Inhalt des Displays gelöscht. Auf ein StiTz-Display hat diese Taste keinen Einfluss.
Um ein Display-Eintrag zu löschen: Grauer Punkt vor der Nummer im Zug-Display betätigen -> Im grauen Feld den Button "Dsp löschen" betätigen.
Die Taste „anrufen“ kann nur zusammen mit einem StiTz-Display bedient werden. Mit dieser Taste kann das betreffende Stellwerk bzw. der Regionsraum angerufen werden. Man muss hierzu mit dem StiTz-System verbunden sein.
Um jemanden anzurufen: Grauer Punkt vor der Nummer im Stitz-Display betätigen -> Im grauen Feld den Button "anrufen" betätigen.
Insbesondere wenn man mit verkleinertem Gleisbild spielt (siehe Zoomstufe), kann es schwierig werden, die Signal- und Weichennummern zu lesen. Wenn nun eine Störung gemeldet wird und man das gestörte Element suchen will, kann man sich mit dem Feld oben rechts helfen. Einfach die Nummer eines Signals, einer Weiche etc. eintippen und mit der Eingabetaste abschicken. Das Element mit der gesuchten Nummer wird nun für einige Sekunden auffällig blinken.
Unterhalb der Elementsuche findet sich das Zählwerk. Dieses zählt jede Bedienung der Tasten „Fs auflösen“ und „ErsGT“. Eine Funktion hat dieses Zählwerk nicht, es dient lediglich der realistischeren Darstellung.