Lokumsetzung und Lokwechsel

Neben fahrplanmäßigen Kuppeln und Flügeln gibt es die Möglichkeiten der Lokumsetzung und des Lokwechsels.

Bei beiden Varianten kuppeln sich die Loks selbst an und ab. Dies wird durch eine Meldung im Info&Funkbereich auch angezeigt. Die einzelnen Loks sind im Fahrplan besonders gekennzeichnet mit „Lok“ oder „Wechsellok“. Die Loks sind mit ortskundigen Lokführern ausgestattet die je nach Lust und Laune beim Umsetzen/Wegsetzen/Heranfahren mal genauso schnell fahren wie der ganze Zug vorher fuhr oder auch seeehr langsam, wenn die Lokführer einen schlechten Tag haben. Hierauf hat der Fahrdienstleiter keinen Einfluss.

Da die Lokführer bei diesen Aktionen keinen direkten Fahrplan haben, kann mit denen frei rangiert werden. Zum Wenden muss kein Befehl „Richtung ändern“ gegeben werden, es reicht, wenn das Signal für die Gegenrichtung auf Fahrt gestellt wird. Der Lokführer weiß dann, dass er in die andere Richtung fahren soll und wendet selbstständig.

Aber Achtung, der wartende Zugteil kann natürlich nicht ohne seine Lok abfahren weshalb dieser sich erst wieder in Bewegung setzt wenn die Lok wieder angekuppelt ist! An welcher Stelle gekuppelt wird, ist ggf. in den Details im Fahrplan des Stammzuges enthalten.

Lokumsetzung

Hier kuppelt sich die Lok des Zuges selbstständig ab und ist über Fahrstraßen an das andere Ende des Zuges zu rangieren. Beachtet, dass Fahrten ins besetzte Gleis nur mit Rangierfahrstraße oder Zs1 möglich sind!

Lokwechsel

Hier wird die alte Lok vom Zug abgekuppelt und ist in die vorgegebene Ausfahrt zu fahren. Diese ist im Fahrplan der Lok eingetragen. Ist diese Lok fertig zum Bereitstellen, erscheint eine Anfrage über das Funk+Info-Fenster, dass eine neue Lok (auch Wechsellok genannt) bereitsteht, die an den wartenden Zugteil zu kuppeln ist. Diese Anfrage kann abgelehnt werden (z.B. wenn ein Zug Verspätung hat), woraufhin die Rangierer zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Anfrage stellen. Das Ablehnen der Anfrage kann beliebig oft wiederholt werden. Die Wechsellok kann nur an den stehenden Zugteil, von dem die alte Lok abgekuppelt ist, angekuppelt werden. Auch hier gilt zu beachten, dass Fahrten ins besetzte Gleis nur als Rangierfahrt oder auf Zs1 möglich sind!

Die Lok kuppelt immer an der Seite des Zuges ab, die bei der Ankunft vorne war.

Es empfiehlt sich, die Wechsellok an einer geeigneten Stelle abzustellen und nicht sofort in das im Fahrplan angegeben Gleis zu schicken. Erst wenn der Zug eingetroffen ist und die alte Lok abgekuppelt und weggefahren ist, sollte man die Wechsellok an den Zug setzen.

simulator/lokwechsel.txt · Zuletzt geändert: 30.09.2011, 23:28 von d_tram
 
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